DONAU SCHIFFAHRTS MUSEUM REGENSBURG
ARBEITSKREIS - SCHIFFAHRTS-MUSEUM REGENSBURG e.V.

Regensburg hat Hunderte von Denkmälern, die un­ge­wöhnlichsten aber schwimmen auf der Donau.

Das DONAU-SCHIFFAHRTS-MUSEUM befindet sich an Bord zweier historischer Donauschiffe: dem Radzug­dam­pfer RUTHOF/ÉRSEKCSANÁD (Baujahr 1922/23) und dem Motor­zug­schlep­per FREUDENAU (Baujahr 1942).

Beide Schiffe wurden vom ARBEITSKREIS in mühe­voller und jahrelanger Kleinarbeit renoviert.

An Bord sind verschiedene Ori­ginal­räume für die Be­sucher zu­gänglich. Viel Raum nehmen die Dampf­ma­schine bzw. der Dieselmotor ein, die beide lauf- und funktionsfähig sind und gelegent­lich vor­ge­führt wer­den.

Verschiedene Dioramen, Modelle und Schau­tafeln an Bord der RUTHOF geben einen guten Ein­blick in die Geschich­te der Schiffahrt auf der deutsch­sprachigen Donau.

RUTHOF/ÉRSEKCSANÁD (Baujahr 1922/23)

FREUDENAU (Baujahr 1942)

Der Erhalt der Schiffe ist eine kontinuierliche und kos­ten­intensive Aufgabe.

Die RUTHOF/ÉRSEKCSANÁD wurde zuletzt im Sommer 2015 renoviert. Der Aufbau des Schiffs wurde komplett behandelt und neu lackiert.

RUTHOF/ÉRSEKCSANÁD (2015)

FREUDENAU (2013)

DONAU SCHIFFAHRTS MUSEUM
Besucherinformationen

ÖffnungszeitenApril bis Oktober
Mi. bis So. 10 bis 17 Uhr
EintrittErwachsene3 €
Kinder bis 6 Jahrefrei
Ermäßigt2 €
Familien7 €
Kombikarte mit BrückturmErwachsene4 €
Ermäßigt3 €
Familie8 €
FührungenGruppen: jederzeit nach VereinbarungFührung 20 €
zuzüglich Eintritt
Anmeldung 0941 / 507 58 88 oder an der Kasse

Thundorfer Straße, 93047 Regensburg
Liegeplatz: Marc-Aurel-Ufer

HALT
für einen Rundgang durch das Museum ..

BRÜCKTURM MUSEUM REGENSBURG

Die bald 900jährige Steinerne Brücke zählt zu den Wahrzeichen Regensburgs und darf auf keinem Stadt­rund­gang fehlen. Die Aussicht vom heute letzten Turm dieses Bauwunders bietet einen einmaligen Blick über die Dächer der Altstadt, den Fluss und die Brücke.

Auf den verschiedenen Stockwerken werden durch Modelle, Texte und Illustrationen ver­schie­de­ne Aspekte der Brücke, ihr Charakter als Hindernis der Schifffahrt sowie ein vor­han­denes altes Turm­uhr­werk und sein mo­der­nes Gegenüber angesprochen und erklärt.

Von der Türmerwohnung im obersten Stock­werk bietet sich heute eine herrliche Rundumsicht über die Dächer der Altstadt von Regensburg sowie über die Steinerne Brücke und die Donau.

Weitere Turmwohnungen gibt es im Os­ten­tor und im Jakobstor bzw. in den sog. Geschlechtertürmen. Diese Wohnungen sind jedoch nur zu beson­deren Anlässen zugänglich.

Blick nach Süden über die Dächer auf die Altstadt

Blick nach Norden über die Steinerne Brücke nach Stadtamhof

BRÜCKTURM MUSEUM
Besucherinformationen

ÖffnungszeitenApril bis Oktober
täglich 10 bis 19 Uhr
EintrittErwachsene2 €
Kinder bis 6 Jahrefrei
Ermäßigt1,5 €
Familien5 €
Kombikarte mit SchiffErwachsene4 €
Ermäßigt3 €
Familie8 €
FührungenGruppenführung nach AnmeldungFührung 20 €
zuzüglich Eintritt
Anmeldung 0941 / 507 58 88 oder an der Kasse

Weiße-Lamm-Gasse 1, 93047 Regensburg
Südlicher Brückenkopf, Zugang im Brücktor/Salzstadl

SCHIFFSDURCHZUG

Nur wenige Schritte westlich der Steinernen Brücke befindet sich der Elektrische Schiffs­durch­zug. Durch die baulichen Eingriffe im Fluß­bett hatte sich vor der Brücke ein Höhen­unterschied von 60 bis 70 cm auf­gestaut. Die Fließ­geschwindigkeit der Donau war in diesem Bereich auf 15 Km/h angewachsen und die Strudeltiefe hatte 8,50 m erreicht. Der Druck auf die Stadt, für die Schiffahrt ent­weder eine Schlepphilfe zur Verfügung zu stellen oder das Schiffahrtshindernis "Brücke" abzureißen, wurde immer größer.

1914 hat man dann mit der Planung und dem Bau dieser elektrischen Anlage begonnen. Da zeitgleich auch die Straßenbahn in Regens­burg "das Laufen lernte", wur­den für den Antrieb des Durchzugs auch entspre­chende Straßenbahn-Aggregate von Siemens ver­wendet, die dann selbstverständlich auch mit Gleichstrom aus dem Straßenbahnnetz ange­trieben wurden.

Bis 1963 war der Elektrische Schiffs­durch­zug in Be­trieb. Dann wur­de der Dienst der Straßen­bahnen ein­gestellt und damit dem Schiffsdurchzug die Strom­ver­sor­gung entzogen. Außerdem waren die Schiffe inzwi­schen selbst mit stär­keren Motoren ausgerüstet und konnten das Hindernis in der Regel mit eigener Kraft bewältigen. Kurz darauf wurde schon mit dem Bau des Umgehungs­kanals und der Schleuse begonnen.

Seit 1984 bemüht sich der Arbeitskreis um die Rettung dieser Anlage. Ab 2000 war sie optisch soweit herge­richtet, dass sie im Rahmen von Führungen wieder gezeigt werden konnte. Ab 2009 arbeiteten Vereins­mitglieder und eine Gruppe der Hochschule Regens­burg äußerst engagiert um die Anlage vollständig zu reaktivieren. Großzügige Spon­soren konnten gefunden werden und trotz großer Schwierigkeiten war die Anlage im Sommer 2012 instand gesetzt und wieder funktionsfähig.

Mit dem Schleppen eines eigens dafür wieder her­ge­rich­teten Schleppkahns am 21. Juli 2012 bewies der Elektrische Schiffs­durch­zug an der Steinernen Brücke offiziell wieder seine Fähig­keit, fast 100 Jahre nach seiner ersten Inbetriebnahme.

Der Schiffsdurchzug damals

Der Schiffsdurchzug heute

Funktionsskizze des Schiffsdurchzugs

Am Wiedfang, 93047 Regensburg
Westlich vom Brückenkopf

Besichtigung nur nach Terminabsprache bzw. Ver­ein­barung.